Egal ob teurer Rassehund oder Mischling, ob groß oder klein, jeder Hund sollte artgerecht und den Bedürfnissen seiner Rasse entsprechend gehalten und erzogen werden. Nur so kann sich ein wirklich harmonisches Zusammenleben zwischen Hund und Besitzer entwickeln.
Damit der Vierbeiner niemanden belästigt und weder sich noch andere in Gefahr bringt, sollte er bestimmte Dinge lernen:
„Komm" und oder „Hier"
Der Hund muß zuverlässig kommen wenn Sie ihn rufen. Das muß auch dann klappen, wenn er in dem Augenblick ganz andere Interessen hat - einen Hund auf der anderen Straßenseite, ein Kaninchen, das über die Wiese läuft, etc..
„Sitz" und „Platz"
Ein Hund, der immer in Bewegung ist und nie still sitzen will, kann ganz schön nerven. Im Restaurant, an der Bordsteinkante oder beim Warten auf den Bus muß sich der Hund auch für einen Zeitraum ruhig verhalten können.
„Fuß" und „Lauf"
Zunächst an der Leine und später auch ohne Leine soll der Hund ruhig an der Seite in dem vorgeschriebenen Tempo laufen. Frei bewegen darf er sich nur, wenn er das Kommando dazu erhält.
„Pfui" und „Aus"
Ein Hund hat die Angewohnheit, alles zunächst zu beriechen und
gegebenenfalls in die Schnauze zu nehmen. Er muß sich auf das
entsprechende Hörzeichen hin von dem Ziel seines Interesses abwenden
und sich einen vermeintlichen Leckerbissen bzw. ein Stöckchen abnehmen lassen.
„Bleib Sitz" und oder „Bleib Platz"
Bei aller Liebe, manchmal stört der vierbeinige Freund - bei der Hausarbeit oder wenn man selbst einfach nur seine Ruhe haben will. Der Hund muß seinen Platz aufsuchen und dort verweilen, bis dieser Befehl wieder aufgelöst wird. Der „Bleib" - Befehl kann auch hilfreich sein, wenn es darum geht, daß er lernt allein bleiben zu können.