Noch vor einigen Jahren war es üblich, daß die Hundeerziehung
erst im Alter von 6 Monaten oder sogar erst mit einem Jahr
beginnen sollte. Dies hing mit den drakonischen Erziehungsmethoden
zusammen, die ein jüngeres Tier nicht hätte überstehen können.

Welpen können viele Dinge wie erwachsene Hunde lernen, es muß jedoch berücksichtigt werden, daß die Konzentrationszeiten deutlich kürzer sind und eine Überforderung auf jeden Fall vermieden werden sollte. Fehler im Umgang mit dem Welpen führen zwangsläufig zu Erziehungs- und Verhaltensproblemen.
Problemverhalten bei Welpen korrigiert sich nicht mit der Zeit, wie häufig angenommen und gehofft wird, im Gegenteil - es wird schlimmer.
Neben der Erziehung zur Stubenreinheit ist es besonders wichtig in der Welpenerziehung, daß das kleine Wollknäuel auf das Alleinsein vorbereitet wird. Hier kann man der Entstehung von Trennungsängsten, der Zerstörung von Wohnungsgenständen und der Verunreinigung der Wohnung gezielt und frühzeitig entgegenwirken.

Mittels einer artgerechten, konsequenten Früherziehung bildet man den Grundstein für eine ausgeglichene und harmonische Mensch-Hund-Beziehung, in der es weder Erziehungs- noch Verhaltensprobleme geben wird.